Unser Team
Dr. Lian Susanne Bosche
Dr. Lian S. Bosche ist als promovierte*r Klassische*r Archäolog*in Gründer*in und wissenschaftliche*r Leiter*in von DiAuViS. Die aktuellen Forschungsschwerpunkte sind Digital Humanities und der "Archäologie der Sinne" mit Fokus auf historische Musik- und Klangforschung.
Kurzbiographie
Nach dem Studium der Klassischen Archäologie, Mittleren und Neuen Geschichte sowie Alten Geschichte schloss Dr. Lian S. Bosche die Promotion im Jahr 2020 im Fach Klassische Archäologie ab. Nach einer Vertretung der Assistenz am Lehrstuhl für Klassische Archäologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg folgte eine wissenschaftliche Mitarbeit im DFG-geförderten Forschungsprojekt „Neues Licht aus Pompeji“ am Institut für Klassische Archäologie der Ludwig-Maximilians-Universität München.DiAuVis, ein Forschungsprojekt, das eigenständig und in Kooperation mit anderen Institutionen wissenschaftliche Untersuchungen durchführt und Forschungseinrichtungen bei der Realisierung ihrer Projekte unterstützt, wurde im Jahr 2023 gegründet.
Dr. Lian S. Bosches Forschungsschwerpunkte liegen in den digitalen Geisteswissenschaften, der Wissenschafts- und Methodentheorie, der Kulturkontaktforschung, der Entwicklung problemlösungsorientierter Algorithmen für die Geisteswissenschaften sowie der „Archäologie der Sinne“, mit einem besonderen Fokus auf die antike und nachantike Musik- und Klangarchäologie.
Schwerpunkte
Klassische Archäologie„Archäologie der Sinne“ (bes. Musik- und Klangarchäologie)
Informatik
Wissenschaftstheorie und Methodenlehre
Lebenslauf
2009-2012: Bachelor-Studium in Klassischer Archäologie und Mittlerer und Neuer Geschichte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg2012-2015: Master-Studium in Klassischer Archäologie und Alter Geschichte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
2020: Promotion in Klassischer Archäologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Feb.-Juli 2021: Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in im Institut für Klassische Archäologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
August 2021-September 2023: Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in im DFG-geförderten Projekt "Neues Licht aus Pompeji" unter Prof. Dr. Ruth Bielfeldt an der Ludwig-Maximilians-Universität München
Seit Oktober 2023: Gründung und wissenschaftliche Leitung von DiAuViS
Publikationen
Monographien
S. Bosche, Distanzen. Über die Beobachtung von Übermittlungen im republikanischen Italien (Diss. Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg 2023), DiAuViS Schriftenreihe I (Heidelberg 2023), ‹http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/33937›S. Bosche, Die Selbstrepräsentation von Handwerkern und Händlern im Grabkontext in der Provinz Gallia Belgica. Aspekte der Vermittlung sozialer Identität in einer multikulturellen Gesellschaft, Daidalos 6 (Heidelberg 2016), ‹http://books.ub.uniheidelberg.de/index.php/propylaeum/catalog/book/40›
Aufsätze
S. Bosche, Von „toten“ und freien Resonanzböden: Der Umbau eines Hammerflügels im Spiegel der 3D-Vermessung, Experimentelle Archäologie in Europa 25, 2026, 207-222H. Geschwind - S. Bosche, Aus Holz wird Mesh - Digitale Langzeitdokumentation der Gebäude(re)konstruktionen der Zeiteninsel, Staatliche Schlösser und Gärten Hessen - Claus Kropp (Hrsg.), Laureshamensia 05/2026 (Heidelberg 2026), 070-075
S. Bosche, Handwerk und Digitalisierung Hand in Hand. Das Potential von 3D-Digitalisierungsverfahren für die Experimentelle Archäologie, Experimentelle Archäologie in Europa 24, 2025, 201-216
S. Bosche, Learning by ...? And Learning What? Possibilities and Limitations of Chaîne(s) Opératoire(s) Approaches Using the Example of the Elgin Lyre, in: E. C. Partida - C. Graml, Ergasteria. Premises and Processes of Creation in Antiquity (Bicester 2025), 326-353
S. Bosche – M. Madelung – H. Balk, Artec Leo Meets Anton Walter, Restauro. Magazin zur Erhaltung des Kulturerbes 5, 2025, 38-43
S. Bosche, Intendierte Kommunikation? Spoliennutznug im Heiligtum von Fondo Giovinazzi in Taranto, in: P. Hoffmann – A. Stöger (eds.), Topiaria Academica: Beiträge zu aktuellen Trends und Problemen in der Klassischen Archäologie (Heidelberg 2024) 17–33,
S. Bosche, Eine Katastrophe für Menschen und Dinge. Der Vesuvausbruch des Jahres 79 n.Chr., in: R. Bielfeldt – J. Eber – S. Bosche – A. Lutz – F. Knauß (Hrsg.), Neues Licht aus Pompeji, Ausstellungskatalog München (Oppenheim am Rhein 2022), 357–359
S. Bosche – L. Grobe – M. Hunziker – E. Mayer – V. Trubina – J. Eber – R. Bielfeldt, Das „Virtuelle Triklinium“. Ein interaktives Virtual-Reality-Szenario des Trikliniums EE, in: R. Bielfeldt – J. Eber – S. Bosche – A. Lutz – F. Knauß (Hrsg.), Neues Licht aus Pompeji, Ausstellungskatalog München (Oppenheim am Rhein 2022), 148–155
Im Erscheinungsvorgang
S. Bosche, Romanisierung ohne Rom? Überlegungen zum Charakter eines Phänomens. Beitrag zum Kongress „Romanisation – Romanization ?!?“, Heidelberg, 15-17. Dezember 2017 (im Erscheinungsvorgang)S. Bosche, Im Spannungsfeld von lokaler Planung und überregionalem Kontakt. Zur Genese von Tempelgrundrissen im italischen Raum des späten 4.-frühen 1. Jh. v.u.Z. Beitrag zur Tagung „Italien in hellenistischer Zeit“, Trier, 19.-20. Juli 2019 (im Erscheinungsvorgang)
S. Bosche, Von "toten" und freien Resonanzböden: Der Umbau eines Hammerflügels im Spiegel der 3D-Vermessung, Experimentelle Archäologie in Europa 25, 2026
Herausgeberschaften
R. Bielfeldt – J. Eber – S. Bosche – A. Lutz – F. Knauß (Hrsg.), Neues Licht aus Pompeji, Ausstellungskatalog München (Oppenheim am Rhein 2022)Vorträge
S. Bosche, From Historical Instrument to Digital Model: 3D Scanning and Computer-Assisted Analysis of Early Pedal Harps, Vortrag im Rahmen der Tagung "Die Familie Hochbrucker und die Anfänge der Pedalharfe", Donauwörth, 9.-10. Oktober 2026S. Bosche, Das digitale Instrument? 3D-Scans als operative Gedächtnismedien der Instrumentenkunde, Vortrag im Rahmen der 78. Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung (GfM), Goethe-Universität Frankfurt am Main, Frankfurt am Main, 29. September-2. Oktober 2026
S. Bosche, Digital Humanities und experimentelle Archäologie - Anwendbarkeit von 3D-Simulationen am Beispiel der Rekonstruktion der prähistorischen KäsereiVortrag im Rahmen der 23. Jahrestagung der Europäischen Vereinigung zur Förderung der Experimentellen Archäologie (EXAR), Weißenburg/Bayern, 24.-27. September 2026, gemeinsam mit Luise Tiemann
S. Bosche, Mehr sehen als das Auge erkennt: 3D-Digitalisierung in der experimentellen Archäologie, Vortrag im Rahmen der 23. Jahrestagung der Europäischen Vereinigung zur Förderung der Experimentellen Archäologie (EXAR), Weißenburg/Bayern, 24.-27. September 2026
S. Bosche Invisible Transformations: Documenting Technical Metadata and Paradata in Web-Based 3D Workflows of Cultural Heritage Objects, Vortrag im Rahmen der Konferenz "FAIR 3D Heritage", Mainz, 14.-16. September 2026
S. Bosche, Von \glqq toten\grqq{} und freien Resonanzböden: Der Umbau eines Hammerflügels im Spiegel der 3D-Vermessung, Vortrag im Rahmen der 22. Jahrestagung der Europäischen Vereinigung zur Förderung der Experimentellen Archäologie (EXAR), Berlin, 18.-21. September 2025
S. Bosche, Handwerk und Digitalisierung Hand in Hand. Das Potenzial von 3D-Digitalisierungsverfahren für die Experimentelle Archäologie, Vortrag im Rahmen der 21. Jahrestagung der Europäischen Vereinigung zur Förderung der Experimentellen Archäologie (EXAR), Blaubeuren, 19.-22. September 2024
S. Bosche, Artificial Light, Motion, and Body. On Some Dwarf-like Bronzes from Pompeii. Vortrag im Rahmen des 21. International Congress on Ancient Bronzes (20-24 September 2022, ELTE Eötvös Loránd University, Budapest, Ungarn), 21.09.2022
S. Bosche, Das „Gedächtnis“ der Gemma Augustea. Über Biographien, Vergleiche und Interpretationen. Vortrag im Rahmen des Gemeinsamen Archäologischen Kolloquiums der Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen, 15.04.2021
S. Bosche, Im Spannungsfeld von lokaler Planung und überregionalem Kontakt. Zur Genese von Tempelgrundrissen im italischen Raum des späten 4.-frühen 1. Jh. v.u.Z. Vortrag im Rahmen der Tagung „Italien in hellenistischer Zeit“, Trier, 19.-20. Juli 2019
S. Bosche, Romanisierung ohne Rom? Überlegungen zum Charakter eines Phänomens. Vortrag im Rahmen des Kongresses „Romanisation – Romanization ?!?“, Heidelberg, 15-17. Dezember 2017
Ausstellungen (Mitarbeit)
"Neues Licht aus Pompeji". Ausstellung in den Staatlichen Antikensammlungen am Königsplatz, München, 9. November 2022 - 2. April 2023Erfahren Sie mehr über meinen Lebenslauf (de) – CV (en)
Einige Publikationen stehen in unserem Download-Bereich für Sie bereit.
